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	<title>SEEGER</title>
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	<description>AGENTUR FUER KOMMUNIKATIONSKUNST</description>
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		<title>Workshop: Mit Facebook &amp; Co Geld verdienen</title>
		<link>http://www.kommunikationskunst.at/2010/10/workshop-mit-facebook-co-geld-verdienen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[It was the best of times, it was the worst of times – Charles Dickens, A Tale of Two Cities (1859)
Praxis Workshop über E-Commerce im Zeitalter der Social Networks am 28. Oktober bei der Conversion Conference in Hamburg!
E-Commerce im Banne der Social Medias ist Traum und Albtraum zugleich für jeden Betreiber. Social Media richtig eingesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>It was the best of times, it was the worst of times</em> – Charles Dickens, A Tale of Two Cities (1859)</p>
<p><strong>Praxis Workshop über E-Commerce im Zeitalter der Social Networks am 28. Oktober bei der Conversion Conference in Hamburg!</strong><a href="http://www.conversionconference.de"><img class="alignleft size-full wp-image-71" title="Facebook Praxis Workshop" src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2010/10/cc_hms_de_125_m.jpg" alt="Facebook Praxis Workshop" width="200" height="200" /></a></p>
<p>E-Commerce im Banne der Social Medias ist Traum und Albtraum zugleich für jeden Betreiber. Social Media richtig eingesetzt wird Konversionsraten enorm steigen lassen und mehr Umsatz generieren, wer Social Media falsch oder halbherzig betreibt falsch kann rasch unter die Räder kommen. Das Massen-Phänomen Social Media hat das Kräfte Verhältnis zwischen Shops und seinen Kunden verschoben: Unternehmen haben die Kontrolle über Botschaften verloren und die Konsumenten haben – durch die Macht der Masse – die Themen-Führerschaft übernommen. Facebook &amp; Co. sind die neuen MeinungsMacher- hier werden Trends geboren, Bands entdeckt, Marken zu Lovemarks gestempelt oder abgestempelt und gebrandmarkt. Nicht dabei sein, geht gar nicht mehr – denn jeder ist dabei – ob man es will oder nicht.</p>
<p>Dieser Workshop behandelt unter anderem folgende Themen – untermauert durch internationale Beispiele unterschiedlichster Branchen:</p>
<ul>
<li>Ist Facebook wirklich unverzichtbar?</li>
<li>Braucht jeder Online Shop auch eine Social Media Strategie?</li>
<li>Achtung: Gefahren und Fallen!</li>
<li>Social Shopping – alte Mechanismen in neuem Gewand?</li>
<li>Mögen E-Commerce Betreiber “Like” Buttons</li>
<li>Satelliten Shopping – mehr Points of Sale für mehr Umsatz</li>
<li>Wie Facebook Connect &amp; andere Tools Online-Shops verbessern?</li>
<li>CRM meets Social Media – neue Kanäle für Kunden-Bindung &amp; Dialog</li>
<li>Wie aus Kunden Spokes-Person und Botschafter werden?</li>
</ul>
<p>Details &amp; Anmeldung<a href="http://www.conversionconference.de/konferenzprogramm/tag-2/#p05b" target="_blank"> hier:</a></p>
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		</item>
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		<title>Social Media Marketing &#8211; made in Austria</title>
		<link>http://www.kommunikationskunst.at/2009/12/social-media-marketing-made-in-austria/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[It was the best of times, it was the worst of times
Charles Dickens, A Tale of Two Cities (1859)
Marketing von heute, das sogenannte Marketing 2.0 in Social Medias ist Traum und Albtraum zugleich  für jeden Marketer – denn niemals war es so einfach direkt mit seinen Kunden zu kommunizieren und noch nie waren Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/12/planai_Screenshot3.JPG" alt="Planai Facebook Page" title="planai_Screenshot" class="alignleft size-full wp-image-58" /><em>It was the best of times, it was the worst of time</em>s<br />
Charles Dickens, A Tale of Two Cities (1859)</p>
<p>Marketing von heute, das sogenannte Marketing 2.0 in Social Medias ist Traum und Albtraum zugleich  für jeden Marketer – denn niemals war es so einfach direkt mit seinen Kunden zu kommunizieren und noch nie waren Unternehmen auch so hilflos in der Kommunikation. Das Massen-Phänomen Social Media hat das Kräfte Verhältnis zwischen Marken und seinen Kunden verschoben: Unternehmen haben die Kontrolle über Botschaften verloren und die Konsumenten haben – durch die Macht der Masse &#8211;  die Themen-Führerschaft übernommen.<span id="more-52"></span></p>
<p>Facebook &#038; Co. sind die neuen MeinungsMacher-Foren &#8211; hier werden Trends geboren, Bands entdeckt, Marken zu Lovemarks gestempelt oder abgestempelt und gebrandmarkt. Nicht dabei sein, geht gar nicht mehr. Es geht nur mehr um das richtig, denn wer es falsch betreibt wird in dem Gefüge der Social Medias rasch unter die Räder kommen.</p>
<p>Facebook hat über 200 Millionen registrierte User und jeden Tag (!) kommen 250.000 neue hinzu. Spätestens 2011 sollte Facebook 500 Millionen-Members-Marke durchbrechen. Facebook ist jetzt bereits die viert stärkst frequentierteste Website der Welt. Twitter ist das schnellst wachsende Social Network bzw. die aktivste Micro-Blogging Plattform. Ende 2009 wird Twitter die 100 Millionen Grenze durchbrochen haben.</p>
<p>Und wie wird in Österreich damit umgegangen? Naja eben typisch: Zuerst wird mal gewartet und geraunzt &#8211; dann aber doch mal schnell was gemacht: ein Twitter Account und die Facebook Fanpage einrichten und die Pressemeldungen eben noch zwei Mal hinausposaunen &#8211; Content Delivery. Und dann &#8211; naja typisch: gewartet und geraunzt: Des bringt jo nix. Komisch oder?</p>
<p>Und wo es klappt? Planai Bergbahnen &#8211; sicherlich der Vorreiter unter Österreichs Skigebieten in Punkte Social Media Marketing: Neben täglich Wetter- Lift, Freizeit-Update und Tipps wird Facebook &#038; Twitter als Dialog-Kanal genützt. Und es gibt wohl kaum ein Medium, das sich besser für ein Gewinnspiel eignet: Das David Guetta Backstag Reporter Gewinnspiel  binnen 14 Tagen 1500 (!!!) neue echte Planai Fans gewinnen, tolle Beitrage sammeln und die durchschnittliche Interaktion pro Beitrag auf 17 (!) heben. Achja und das alles ohne Budget: nur mit Hirnschmalz und ein bisserln Zeit. http://www.facebook.com/planai</p>
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		<title>Ankündigung: Museumsstudie; Webauftritte von Museen im Vergleich</title>
		<link>http://www.kommunikationskunst.at/2009/10/ankundigung-museumsstudie-webauftritte-von-museen-im-vergleich/</link>
		<comments>http://www.kommunikationskunst.at/2009/10/ankundigung-museumsstudie-webauftritte-von-museen-im-vergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 20:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>elli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben startet die aktuellste Studie über die Webauftritte der großen österrreichischen Museen. Wir decken auf: Welche Museums-Website ist benutzer- und besucherfreundlich? Welche Institution hat das beste online Vermittlungsprogramm? Wer kann sich im Web am besten positionieren?
Das Ergebnis veröffentlichen wir im Museums-Ranking Österreich. Präsentation im Ende April 2010.
Die Auswahl der teilnehmenden Museen treffen wir. Interessierte Museen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben startet die aktuellste Studie über die Webauftritte der großen österrreichischen Museen. Wir decken auf: Welche Museums-Website ist benutzer- und besucherfreundlich? Welche Institution hat das beste online Vermittlungsprogramm? Wer kann sich im Web am besten positionieren?</p>
<p>Das Ergebnis veröffentlichen wir im Museums-Ranking Österreich. Präsentation im Ende April 2010.</p>
<p>Die Auswahl der teilnehmenden Museen treffen wir. Interessierte Museen und Ausstellungs-Organisationen können sich melden und werden gerne berücksichtigt. Setzten Sie sich mit uns in Verbindung <script type="text/javascript">
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"edok?htgnel.edok<i(+x=edok})i(tArahc.edok+)1+i(tArahc.edok=+x{)2=+i;)1-htg"+
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		<title>3 Positionen zu Ägypten</title>
		<link>http://www.kommunikationskunst.at/2009/10/3-positionen-zu-agypten/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 22:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[3 KÜNSTLERINNEN
3 POSITIONEN ZU ÄGYPTEN
EDITH LECHNER    RENATE POLZER    ILSE SCHWARZ
Donnerstag, 8. Oktober 2009, 19:00 Uhr
Ägyptische Kulturabteilung, Reichsratsstrasse 11/1, 1010 Wien
Die Ausstellung war ein voller Erfolg. Hier die Texte zur Ausstellung als Download
und ein paar Impressionen (Fotos copyright Christine Kainz )
&#62;&#62;Die Bilder: 




]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3 KÜNSTLERINNEN</p>
<p>3 POSITIONEN ZU ÄGYPTEN</p>
<p>EDITH LECHNER    RENATE POLZER    ILSE SCHWARZ</p>
<p>Donnerstag, 8. Oktober 2009, 19:00 Uhr</p>
<p>Ägyptische Kulturabteilung, Reichsratsstrasse 11/1, 1010 Wien</p>
<p>Die Ausstellung war ein voller Erfolg. Hier die Texte zur Ausstellung als <a href="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/10/Ägypten-3Künstlerinnen.doc">Download</a><br />
und ein paar Impressionen (Fotos copyright <a href="http://www.christine2.meinblog.at/" target="_blank">Christine Kainz </a>)<br />
&gt;&gt;Die Bilder: <span id="more-7"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-33" title="Gruppenbild mit Künstlerinnen" src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/10/3positionen_lechner_polzer_schwarz_seeger.jpg" alt="Gruppenbild mit Künstlerinnen" width="480" height="288" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-35" title="Edith Lechner, Überwindungen" src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/10/3positionen_lechner_Überwindung.jpg" alt="Edith Lechner, Überwindungen" width="480" height="320" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-36" title="Robert Seeger Eröffnungsrede" src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/10/robert_seeger_3positionen_ausstellungseröffnung.jpg" alt="Robert Seeger Eröffnungsrede" width="384" height="480" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-37" title="Elisabeth Seeger, Edith Lechner, Ilse Schwarz" src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/10/seeger_lechner_schwarz.jpg" alt="Elisabeth Seeger, Edith Lechner, Ilse Schwarz" width="480" height="320" /></p>
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		</item>
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		<title>Neues Logo und CD</title>
		<link>http://www.kommunikationskunst.at/2009/10/neues-logo-und-cd/</link>
		<comments>http://www.kommunikationskunst.at/2009/10/neues-logo-und-cd/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 22:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank unserem Designer Michael Haderer haben wir jetzt ein neues fantastisches Logo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank unserem Designer Michael Haderer haben wir jetzt ein neues fantastisches Logo.</p>
<div id="attachment_10" class="wp-caption alignnone" style="width: 326px"><img class="size-full wp-image-10" title="kommkunstLogo" src="http://www.kommunikationskunst.at/wp-content/uploads/2009/10/kommkunstLogo.JPG" alt="Kommunikationskunst Logo NEU" width="316" height="488" /><p class="wp-caption-text">Kommunikationskunst Logo NEU</p></div>
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		<title>SpielKunstGlück &#8211; Universitärer Kongreß</title>
		<link>http://www.kommunikationskunst.at/2009/09/spielkunstgluck-universitarer-kongres/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 22:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

Theoretisch ist die Voraussetzung für eine Wette eine Meinungsdifferenz, ein Widerspruch. Die verschiedenen Meinungen müssen sich aber auf denselben Streitgegenstand beziehen, das ist die Voraussetzung für die Einigung auf eine Wette. Wenn A dies sagt und B jenes, und zwar über denselben Gegenstand, können sich beide auf eine Belohnung, den vorher festzulegenden Wetteinsatz, für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img title="George de La Tour Falschspieler" src="http://robert-seeger.biz/wp-content/uploads/georges-de-la-tours_falschspieler-mit-karoass-300x217.jpg" alt="George de La Tour Falschspieler" width="300" height="217" /><p class="wp-caption-text">George de La Tour &quot;Falschspieler&quot;</p></div>
</div>
<p>Theoretisch ist die Voraussetzung für eine Wette eine Meinungsdifferenz, ein Widerspruch. Die verschiedenen Meinungen müssen sich aber auf denselben Streitgegenstand beziehen, das ist die Voraussetzung für die Einigung auf eine Wette. Wenn A dies sagt und B jenes, und zwar über denselben Gegenstand, können sich beide auf eine Belohnung, den vorher festzulegenden Wetteinsatz, für den einigen, der recht behält. Das Rechtsempfinden verlangt, daß der Verlierer diese Belohnung dem Gewinner gibt, damit der Mechanismus auf beide gleich angewandt werden kann. Die Möglichkeit, das Wetten ins Unendliche auszudehnen, beruht nun darauf, daß die andere Meinung nicht als faktische Voraussage eines anderen Ergebnisses formuliert werden muß, sondern in einem bloßen Nein bestehen kann. Damit kann zur Wette werden, wenn jemand unter Hinterlegung eines Wetteinsatzes voraussagt, dieses Pferd nimmt bei einem Rennen einen bestimmten Platz ein oder dieser Fußballverein gewinnt gegen einen anderen. Der Wettgegner wird anonym, eine Maschinerie, die den Einsatz nach dem Ergebnis entweder einbehält oder in einem festgelegten Verhältnis vervielfacht. Die Lotterie wird gar nicht mehr als die Wette empfunden, die sie eigentlich ist.&lt;!&#8211;more&#8211;&gt; Daher kann man auch allein wetten, indem man etwas voraussagt, zu dem das Nein als bloße Folge der Ungewißheit die natürliche Entgegensetzung ist. Man kann so gegen alles wetten, das Wetter, die Zukunft, das Schicksal, Gott. Wer eine Ehe eingeht, wettet, daß sie halten wird, auch wenn die Statistiken, was die Großstädte betrifft, ihr über 50prozentiges Scheitern vorhersagen. Wie viele Unglücksfälle sind auf solche inneren Wetten zurückzuführen? Auf den Gipfel komme ich, diese Abfahrt schaffe ich, diese Kurve kriege ich? Wer Kunstgeschichte studiert, wettet, daß er das Studium beruflich verwerten kann, und die ganze Verwandtschaft setzt insgeheim dagegen. Wie sonst als mit dem Wettgedanken sind die Spekulationen zu erklären, die ganze Wirtschaftszweige in den Abgrund reißen, wie sonst, daß sich Aids immer noch ausbreitet? Es ist evident, daß mit dem Wetten noch etwas anderes verbunden ist als die bloße Hoffnung auf einen Gewinn. Wetten verspricht Spannung, Nervenkitzel, das Gefühl der Überlegenheit schon vor dem (möglichen) Gewinn, die Stärkung des eigenen Ichs in Form der Selbstversicherung mittels einer angesagten sieghaften Aktivität, des Modus der Überlegenheit. Selbst die Gefahr des Verlierens bringt einen Imagegewinn in Form des Heroismus einer Risikobereitschaft, die nicht jeder zu tragen bereit wäre. Wetten ist möglicherweise das geheime Leitmotiv unseres Lifestyles. Das könnte die logische Folge der zeitlichen Verkürzung und inhaltlichen Kompetenzreduktion heutiger Prognosen sein. Ihre Invalidität betrifft nicht nur die Ehe, sondern ganze Lebensentwürfe. In welchem Bereich gibt es noch die Abfolge Abitur, Studium, lebenslange Anstellung mit hohem Einkommen und entsprechender Pension? Das Verschwinden derartiger Voraussagen begünstigt den Geist des Wettens. Im Grunde wetten wir alle, andauernd, und manchmal gewinnen wir, manchmal verlieren wir. Das Leben ist zum Glücksspiel geworden, aber zu einem, bei dem wir mitwetten wollen anstatt bloß zu hoffen. Das Institut für Kunstgeschichte veranstaltet immer wieder Kongresse zu aktuellen Themen. Im letzten Jahr ging es unter dem Titel „Abfallmoderne“ um den Zusammenhang zwischen Kunst und Abfall. In diesem Jahr soll es unter dem Titel „SpielKunstGlück“ um das Spiel mit dem Glück, insbesondere das Wetten im beschriebenen Sinn, und die Kunst gehen. Termine sind 15./16. Juni, die 30minütigen Beiträge der Teilnehmer sollen in einem Kongreßband anschließend erscheinen. Ermöglicht wird der Kongreß durch den Sponsor Interwetten in Wien. Für  Realisierung und Organisation ist Robert Seeger, für die Leitung und Herausgabe des Kongreßbandes Johann Konrad Eberlein verantwortlich. &lt;em&gt;Text verfasst von Johann Konrad Eberlein&lt;/em&gt;</p>
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